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Nachruf für Christian Roehl |
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Am 4. April 2013 starb Christian Roehl, einer der wichtigsten
Stahlplastiker Deutschlands, in Potsdam-Babelsberg an den Folgen eines
Herzinfarkts.
1940 in Berlin-Grünau geboren, absolvierte er 1959/60 nach seinem Abitur
am Evangelischen Gymnasium in Berlin Charlottenburg eine Lehre in
Neukölln als Bauschlosser im Feinstahlbau. Parallel nahm er an einem
Schmiedekurs der Schlosser-Innung teil. 1961/62 – inzwischen stand die
Berliner Mauer – konnte er als Mitarbeiter von Fritz Kühn seine
Fähigkeiten in Ostberlin vervollkommnen. Fritz Kühn war seit der
Präsentation seiner »Räumlichen Gitterwand« 1958 auf der Brüsseler
Weltausstellung ein gefragter Kunstschmied und Stahlgestalter im
gesamten deutsch-
sprachigen Raum, trotz Mauerbau. Dessen Credo »Form muss laufen« hat
Christian Roehl verinnerlicht. Vom dosierten Setzen von Buchstaben in
eine geschmiedete kupferne Bodenplatte des Gedenkens für den Olivaer
Platz
in Westberlin beispielsweise bis hin zum Beschichten von
Stahlplatten mit Kupfer und Messing für die Fassadenver-
kleidung eines Theaterneubaus in Düsseldorf. Unterbrochen wurde diese
vielgestaltige Praxis von der Verhaftung Christian Roehls wegen
versuchter Republikflucht. Nach 18-monatiger Inhaftierung, die
Evangelische Kirche Deutschland konnte die Haftzeit durch Freikauf um
drei Jahre verkürzen, folgte die 3-jährige Bewährungszeit als Bau- und
Spezial-
schlosser in der Industrie. Im letzten Jahr seiner Bewährung, fand
Christian Roehl eine Anstellung im Vorrichtungsbau der Akademie der
Wissenschaften. Von dort aus erhielt er die Möglichkeit, bei Joachim
Peronne in Potsdam-Babelsberg seine Meisterprüfung abzulegen. Peronne
war es auch, der ihm half, seine Freiberuflichkeit zu begründen und sein
Refugium, die Stahnsdorfer Schmiede, zu finden.
Erste Aufträge waren Entwurfsumsetzungen für seinerzeit namhafte
Künstler aus dem damaligen Bezirk Potsdam: Kurt Hermann Kühn, Peter Rohn,
Werner Nerlich, Wolfgang Wegener hatten Aufträge für architekturbezogene
Arbeiten, waren aber mit dreidimensionalen Ausführungen und der
besonderen Sprache des Stahls wenig vertraut. Umso mehr wuchs das
Selbstvertrauen des ausführenden Christian Roehl. Arndt Wittig aus
Schwedt und Herbert Seidel aus Berlin kamen Anfang der 70er Jahre auf
ihn zu.
Seine erste freie Arbeit entstand 1974 auf der Potsdamer
Freundschaftsinsel – eine Hommage an Karl Foerster, den berühmten
Potsdamer Gartenarchitekten und Pflanzenzüchter. Anfang der 80er Jahre
entstand die Arbeit »Landschaft«, während eines Symposiums in Staßfurt.
Während die Hommage an Karl Foerster noch sehr offensichtlich eine
Vorliebe für die vegetabile Formensprache von Fritz Kühn zeigt,
verkörpert die »Landschaft« eine entscheidende Marke auf dem eigenen
Gestaltungsweg.
Der »Klingende Stahl« entstand 1987 für eine Ausstellungs-
beteiligung in Baden-Württemberg. Christian Roehl erhielt zum ersten Mal
eine so genannte Westreise, um sich an der in Friedrichshafen gezeigten
internationalen Ausstellung »Zeitgemäße Kunstschmiedearbeiten und
Skulpturen« zu beteiligen und im direkten Austausch die Anerkennung der
Kollegen aus Westeuropa zu erfahren.
»Als ich anschließend die Museen in Stuttgart, Wiesbaden und Düsseldorf
betrat, brauchte ich die Titel gar nicht zu lesen. Ich hatte ja die
Kataloge zu Hause. Das hat mich
auf eine besondere Weise für die unmittelbare Begegnung und den Nachhall
sensibilisiert. Mir kamen die Tränen und
ich dachte, verfluchte Scheiße, warum ist Dir das alles vorenthalten. Es
ist ja doch ein großer Unterschied, ob du um ein Werk von Fritz König,
Julio Gonzalez, Richard Serra herum gehst, es im Dialog wahrnimmst, oder
eine farbige manchmal auch nur schwarz/weiße Katalogreproduktion
ansiehst.« |

Porträt Christian Roehl

Taufgedenken (Modell), 2013

Landschaft, 1981

Hommage Karl Forster, 1974
Fotos: Alice Bahra
für größere Darstellung auf die
Abbildungen klicken |
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Schon seit 1977 nahm Christian Roehl regelmäßig an Symposien in Staßfurt,
Schwerin oder Eisenhüttenstadt teil. Die besondere Herausforderung
bestand darin, industrielle Technologien und Fertigungsprozesse nutzen
zu können. Mit der im Jahr 2000 im EKO-Stahlwerk Eisenhüttenstadt
entstandenen Stahlplastik »Energie Erfahrung« wollte er das Erkalten des
Stahls nach dem Walzen und das enorme Gewicht der Brammen in einem
energetischen Zeichen fließender Bewegung und schwebender Leichtigkeit
abstrahieren.
»Es war ein Herantasten und Ausloten der richtigen Proportion.«
Die Achtsamkeit für den Zusammenhang aus Körper, Seele und Geist war
längst in ihm gewachsen - immer offensichtlicher im Austausch mit seiner
Partnerin, Alice Bahra. Ein Ausdruck dafür - sein letztes vollendetes
Werk, entstanden im Dezember 2012. Er bezeichnete es als »Lebenslinie«.
Eine sanfte wellenartige Bewegung aus in die Höhe strebenden, fragilen
Edelstahlstäben.
Christian Roehl lebte sehr bewusst jeden einzelnen Tag. Der Tod, der so
unerwartet eintrat, hat ihn am 4. April urplötzlich aus dem Stand
erfasst. Das Material für ein Taufgedenken für die Ev. Kirche in Stolpe
und ein Ambo für die Kapelle der Ev. Akademie auf Schwanenwerder hatte
er am Vormittag gekauft. Beide Aufträge, längst von ihm bis ins Detail
geplant, harren nun der Umsetzung. Die Zeichnungen liegen in der
Schmiede. Das Bewahren und Erschließen seines Werks mit dem er »als
Zeichen im Raum Haltung« bezogen hat, ist unvermittelt zur konkreten
Aufgabe geworden. Die Einzelausstellung »Stahl – Vom Innehalten der
Plastik im Raum«, die am 15. Juni 2013 im Landschaftspark der Ev.
Akademie auf Schwanenwerder eröffnet wird, ist nun eine Hommage an ihn
und sein Lebenswerk. |
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»Ganz fern - ganz nah« |
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Schenkung des Potsdamer Kunstvereins e.V. an das
Potsdam Museum |
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Am 12. Juni 2012 übergab der Potsdamer
Kunstvereins e. V. an die Direktorin des Potsdam Museums – Forum für
Kunst und Geschichte, Dr. Jutta Götzmann, drei Bilder aus dem Nachlass
von Suse Globisch-Ahlgrimm (1920-2012) und Hubert Globisch (1914-2004).
Mit den Beiträgen von Birgit Krenkel, Squaw Hildegard Rose und Stephan
Velten wird die Sammlung zeitgenössischer Kunst des Museums um wichtige
Werke Potsdamer Künstler, die nach 1989 entstanden sind, erweitert.
»Die Initiative des Potsdamer Kunstvereins e.V. ist für unser Museum in
zweifacher Hinsicht bedeutsam«, bemerkt Dr. Jutta Götzmann. „Wir nehmen
bedeutende Arbeiten von Potsdamer Künstlerinnen in den Sammlungsbestand
auf,
die bislang noch nicht im Potsdam Museum vertreten waren, zudem
dokumentieren wir die Sammlungstätigkeit des Ehepaares Globisch.«
Information
des Potsdam Museums mit weiteren Details
Medienecho
Märkische Allgemeine, 15.6.2012
Schenkung des Kunstvereins stärkt Sammlung
Potsdamer Neueste
Nachrichten, 15.6.2012
Um wichtige Werke bereichert...
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Squaw Hildegard Rose: o. T., 2001

Stephan Velten: o. T., 1991 |
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Der Blaue Reiter – Lesung mit Andreas Hüneke |
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Eine Veranstaltung des Potsdamer Kunstvereins
in Zusammenarbeit mit der Stiftungs-Buchhandlung Potsdam
am Freitag, dem 1. Juni 2012, 19 Uhr
in der Stiftungs-Buchhandlung
14467 Potsdam, Gutenbergstraße 72
Im Dezember 1911 organisierten Wassily Kandinsky und Franz Marc die
»Erste Ausstellung der Redaktion Der Blaue Reiter«. Im Mai 1912 erschien
der von ihnen herausgegebene Alma-
nach »Der Blaue Reiter«, die wichtigste und folgenreichste
Programmschrift der künstlerischen Avantgarde am Beginn
des 20. Jahrhunderts. Aus Anlass des 100jährigen Jubiläums dieser
Ereignisse veröffentlichte der Reclam Verlag Stuttgart in seiner Gelben
Reihe den von Andreas Hüneke herausgege-
benen Band »Der Blaue Reiter. Eine Geschichte in Dokumen-
ten«.
Bei der Lesung liegt der Schwerpunkt auf den zwischen-
menschlichen Beziehungen, den Freundschaften und Streitig-
keiten, die Grundlage und Folge der für die Entwicklung der Kunst in
Deutschland so entscheidenden Vorgänge waren. |

Cover ©
Reclam Verlag
Information zur Lesung: PDF |
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Neben Kandinsky und Marc treten auch August Macke, Alexeij Jawlensky,
Marianne Werefkin, Gabriele Münter, Paul Klee, Arnold Schönberg und
andere Protagonisten jener Jahre in Erscheinung. |
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Ehrendoktorwürde der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für A. Hüneke |
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Der Potsdamer Kunstverein e. V. gibt mit Freude
bekannt, dass dem Potsdamer Kunsthistoriker
Andreas Hüneke, Vorsitzender des Potsdamer
Kunstvereins, am 10.
April 2012 die Philosophi-
sche Fakultät der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg die Ehrendoktorwürde verliehen
hat. Sie würdigte damit die besonderen
Verdien-
ste, die er in seinen wissenschaftlichen Arbeiten
zum deutschen Expressionismus und zur NS-Aktion »Entartete Kunst«
erworben hat.
In der Laudatio von Professor Olaf
Peters wird
Andreas Hüneke als einer der »profiliertesten
deutschen
Kunsthistoriker für die Bereiche des
deutschen Expressionismus und die
Aktion ›Ent-
artete Kunst‹ - dem systematischen Versuch der
Zerstörung der modernen Kunst von Seiten der
Nationalsozialisten«, bezeichnet, der »grundle-
gende Arbeiten vorlegte, die international rezi-
piert werden und ihn insbesondere im Bereich der NS-Kunstpolitik zu
einem führenden Experten ha-
ben werden lassen.« Ebenso wurden seine For- |

Foto: Hans-Jörg Schirmbeck |
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schungen gewürdigt, die »wichtige Grundlagenar-
beit zur Geschichte des
modernen Museums in Deutschland geleistet haben.«
Gleichzeitig mit der Überreichung der Promotionsurkunde durch den Dekan
der Philosophi-
schen Fakultät, Professor Burkhard Schnepel, während eines Festaktes
wurde im Landes-
kunstmuseum »Stiftung Moritzburg« eine Kabinettausstellung mit Gemälden
von Andreas Hüneke eröffnet. Unter dem Titel »van gockel und cha gallus,
kikiriki, kikiriko und andere parodien zur modernen kunst« werden seine
bildkünstlerischen Parodien gezeigt, die bereits
in Potsdam ausgestellt worden waren.
Andreas Hüneke wurde 1944 im sächsischen Wurzen geboren. Er studierte
von 1965 bis 1970 Theologie und Kunstgeschichte an der MLU. Von 1971 bis
1977 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der damaligen Staatlichen
Galerie Moritzburg Halle, heute Stiftung Moritzburg. Auch nach seinem
Weggang ist er dem Kunstmuseum stets verbunden geblieben. Ausgangspunkt
seiner Beschäftigung mit dem Thema NS-Kunstpolitik war die Aktion »Entar-
tete Kunst« in Halle, die zur Zerstörung der vor allem von Max
Sauerlandt und Alois J. Schardt in der Moritzburg aufgebauten
Moderne-Sammlung führte.
Seit 1978 arbeitet Hüneke freiberuflich als Kunsthistoriker, Kritiker
und Ausstellungskurator. Von 1995 bis 2004 war er Vizepräsident des
internationalen Kunstkritikerverbands AICA. Vor 15 Jahren entdeckte er
ein Exemplar des Inventars aller 1937 beschlagnahmten Kunstwerke aus
deutschen Museen, das von der Forschungsstelle »Entartete Kunst« am
Kunsthistori-
schen Institut der Freien Universität Berlin bearbeitet und der
Öffentlichkeit in einer Internet-Datenbank zugänglich gemacht wird. Seit
April 2003 lehrt und forscht er an der Freien Universität Berlin an der
Forschungsstelle zur »Entarteten Kunst«.
Medienecho:
Märkische Allgemeine, 17.4.2012
Andreas Hüneke ist Ehrendoktor – Hallenser Uni verleiht Titel an
Potsdamer
MDR
Sachsen-Anhalt, 12.4.2012
Parodie-Schau in der Moritzburg/Ehrendoktorwürde für Kunsthistoriker
Video
Mitteldeutsche Zeitung, 11.4.2012
«Völker hört die Signale»
Informationsdienst
Wissenschaft, 10.4.2012
Ehrendoktorwürde für Kunsthistoriker Andreas Hüneke |
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Zum Tod Suse Globisch-Ahlgrimms, Ehrenmitglied des
Potsdamer Kunstvereins |
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Die Künstlerin und Kunstpädagogin Suse Globisch-Ahlgrimm ist am 23. Januar
2012 im Alter von 91 Jahren in Potsdam verstorben.
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Am 8. Juni 1920 in Neubrandenburg geboren.
Vater Volksschullehrer (1886 – 1973, Mutter Hausfrau (1889 – 1968).
Aufgewachsen hauptsächlich in Kiel, aber auch zeitweise in Pillau und
Wiesbaden. 1939 Abitur in Kiel, anschließend Kriegsdienste als
Tele-fonistin und im Reichsarbeitsdienst in Nordhackstedt (dänisch:
Nørre Haksted). 1940 Umzug nach Berlin. 1940 – 1944 Studium an der
Staatlichen Hochschule für Kunsterziehung in Berlin, bei Willi Maillard
(1879 – 1945) und Willy Jaeckel (1888 – 1944 sowie Kunst-geschichte bei
Werner Richard Deusch (1903 – ?). Daneben und danach
Straßenbahnschaffnerin und DRK-Hilfs-schwester in Berlin und Potsdam.
1943 Umzug nach Potsdam-Babelsberg. 1945 – 1957 im Schulgebäude der
Potsdamer Dortustraße 28/29 am Kanal tätig. 1945 - 1947 Referendariat
bei Gertrud Jakstein (1879 – 1960) und danach ebendort Kunstpädagogin.
Seit 1957 – 1977 Kunstpädagogin an der Helmholtz-
schule, der Erweiterten Oberschule 4 (jetzt Helm-
holtz-Gymnasium) in Potsdam. Während dieser Jahre |
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Suse
Globisch-Ahlgrimm 2008
Foto: Thomas Kumlehn |
bereits als Malerin tätig. 1975 Erblindung des
rechten Auges. 1977 vorzeitige Pensionierung aus gesundheitlichen Gründen.
Nachfolgerin der Kunstpädagogin wird Heidi Wilhelm (*1942). Von 1977 an ist
Suse Ahlgrimm freischaffend als Malerin und Graphikerin tätig. Seit 1983
verheiratet mit dem Kunstpädagogen und Künstler Hubert Globisch (1914 –
2004). Von 1983 bis 2012 lebte Suse Globisch-Ahlgrimm in Potsdam/West
Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Deutschland, Polen und
Tschechien. Zuletzt, 2010, nahm sie an der Ausstellung "Mein Alphabet" teil,
die im Pavillon auf der Freundschaftsinsel gezeigt worden ist. Ihre Werke
befinden sich in öffentlichem Besitz (Potsdam-Museum) sowie in privatem
Besitz. 1993 und 1999 erschienen Monographien der Malerin. 2005 wurde das
Buch »Klang der Stille« der Autorin Elisabeth Haase veröffentlicht, für das
Miniaturen von Suse Globisch-Ahlgrimm ausgewählt worden sind.
Suse Globisch-Ahlgrimm schenkte 2005 dem Potsdamer Kunstverein den Großteil
des künst-
lerischen Nachlasses von Hubert Globisch (1914-2004), der seither
systematisch erschlossen wird. Die erste umfassende Monographie des
Kunstpädagogen und Künstlers konnte auf die-
ser Grundlage herausgegeben werden. »Vom Lauf der Flüsse« erschien 2007 im
Neisse Ver-
lag, Dresden und begleitete 2007/2008 eine Wanderausstellung durch Polen und
Deuschland. Gleichzeitig verfügte sie im Jahr 2005 , dass ihr künstlerischer
und kunstpädagogischer Nachlass nach ihrem Tod als Schenkung in den Besitz
des Potsdamer Kunstvereins übergeht.
Im Auftrag des Potsdamer Kunstvereins erschließt der Kunstwissenschaftler
Thomas Kumlehn bereits seit 2005 das kunstpädagogische und künstlerische
Lebenswerk von Suse Globisch-Ahlgrimm und Hubert Globisch.
Die Trauerfeier beginnt am 23. Februar um 10 Uhr in der Kirche St. Antonius
in der Planta-
genstraße 23, 14482 Potsdam Babelsberg. Die anschließende Beisetzung findet
auf dem
nahe gelegenen Friedhof in der Goethestraße statt.
Nachruf von Klaus Büstrin,
PNN vom 26.1.2012
Nachruf von Lothar Krone,
MAZ vom 27.1.2012
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Organische Einheit von innen und außen - Haus Mattern öffnete seine
Pforte |
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»Es war eine kleine, aber hochinteressierte
Runde, die sich auf Einladung des Potsdamer Kunstvereins am Sonnabend in
der Bornstedter Florastraße zusammengefunden hatte, um ein Fanal der
Moderne zu bestaunen: Das ›Haus Mattern‹...«
mehr in der
Märkischen Allgemeinen vom 21.11.2011 |
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Brandenburgische Künstlernachlässe aus Privathand |
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Künstlernachlässe, ob in musealem oder privatem
Besitz, bleiben zumeist unerschlossen –
für das Publikum, für die Sammler, für die Forschung. Dieser noch viel
zu wenig diskutierten Tatsache begegneten wir auch während unserer
Vorbereitung zur Ausstellung »100 Jahre Kunst ohne König – Privates und
öffentliches Sammeln in Potsdam« (Haus der Brandenbur-
gisch-Preußischen Geschichte, 2009). Allein in und um Potsdam wurden wir
mehrfach mit unbearbeiteten Nachlässen konfrontiert, die sich in
privater Hand befinden. Um dieses Problem auch im Land Brandenburg zur
Sprache zu bringen, planen wir, in Potsdam die Ausstellung
»Brandenburger Künstlernachlässe aus Privathand« (Arbeitstitel) zu
zeigen.
Sie betreuen selbst einen Nachlass oder kennen Nachlasserben oder
-verwalter? Dann treten Sie bitte mit uns in
Kontakt. |
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Neue Buchveröffentlichung zum Werk
von Carl Marx - bestellbar hier |
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Andreas Hüneke
Carl Marx. freche, gute Bilder.
Werke aus dem Nachlass
Herausgegeben vom Potsdamer Kunstverein im Auftrag
der Nachlassverwaltung Carl Marx anlässlich des 100. Geburtstages
am 18. August 2011
80 Seiten mit 68 Farb- und 16 s/w Abbildungen
und Texten von Andreas Hüneke und Carl Marx
Hardcover, 21 x 21 cm
© Nachlass Carl Marx und Potsdamer Kunstverein,
Potsdam 2011
ISBN 978-3-931640-73-6
Preis: 12 €
Medienecho:
Potsdamer Neueste
Nachrichten, 15.9.2011
Freche, gute Bilder – von Heidi Jäger
(...) Das Buch erzählt in Wort und Bild von dem Asketen Marx, der mit
minimalem Lebenskomfort auskam und gleichzeitig ein Genießer war,
verschwenderisch in Farben schwelgte, Bilder malen wollte mit innerem
Wert, »rund und voll wie eine kleine Stube voller Wärme.«
mehr Ausstellungshinweis:
carl marx. bauhaus-klarheit und fantasie
im Meisterhaus Kandinsky/Klee in Dessau |
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Buchcover |
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