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Medienecho |
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Potsdamer Neueste Nachrichten,
17.11.2010
Der Druckstock und das zugehörige Holzschnittplakat von Otto Mueller zum
»Potsdamer Kunstsommer« aus dem Jahr 1921 ergänzen als neueste Anschaffungen die
Sammlung des Potsdam Museums um zwei essentielle Exponate zur Klassischen
Moderne. Von den insgesamt vier Ausstellungen, die von 1921 bis 1925 unter dem
Titel »Potsdamer Kunstsommer« in der Orangerie von Park Sanssouci präsentiert
wurden, erlangte die erste nationale Bedeutung und wurde von der Kunstkritik
hoch gelobt. Initiiert durch den damaligen Potsdamer Bürgermeister und
Vorsitzenden des Potsdamer Kunstvereins entstand eine Ausstellung, die erstmals
die traditionelle Kunst des 19. Jahrhunderts zusammen mit den Meisterwerken des
noch jungen Expressionismus kombinierte. Am gestrigen Dienstag wurden der
Druckstock und das Plakat im Potsdam Museum vorgestellt. (...)
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Märkische Allgemeine, 18.10.2010
In Kooperation mit führenden Berliner Museen und Galerien sowie aus Privatbesitz
hat Kurator Andreas Hüneke, Potsdamer Kunstverein, aus der verlegerischen Arbeit
Ferdinand Möllers Mappen und Einzeldrucke für die Kabinettausstellung im Potsdam
Museum, entscheidend unterstützt von der Direktorin des Hauses Jutta Götzmann,
zusammengetragen.
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Rundfunk Berlin-Brandenburg, 15.10.2010
(...) Eine Attraktion sind der ausgestellte Katalog vom Potsdamer Kunstsommer
1921, den Möller mit organisierte, sowie zwei Plakate zu dieser Veranstaltung,
die erstmals zusammen gezeigt werden. (...)
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Potsdamer Neueste Nachrichten,
15.10.2010
Ferdinand Möller hätte seine Freude an dieser Schau gehabt. Schließlich führt
sie einen Großteil der von ihm verlegten und im Krieg in alle Winde verwehten
Werke erstmalig wieder zusammen. Und das in der Stadt, die ihm neun Jahre Heimat
war. Doch das wissen nur die wenigsten. Der Kunstverein Potsdam und das
Potsdam-Museum leisten mit der gestern Abend eröffneten Ausstellung »Von Otto
Mueller bis Max Kaus« Pionierarbeit und entreißen einen der wichtigsten
Kunsthändler für die deutsche Moderne in den 1920er Jahren dem Vergessen. Neun
Jahre führte Ferdinand Möller in Potsdam einen Verlag und zeitweise auch eine
Galerie: in seiner Wohnung in der Wollnerstraße 14, der heutigen
Otto-Nagel-Straße. Er veröffentlichte dort von 1920 bis 1929 druckgrafische
Blätter, Mappenwerke, Künstlermonographien und auch Kunstzeitschriften. Vor
allem die Expressionisten und »Brücke«-Maler scharte er um sich. »Das
Hüttenwerk« von Wolf Röhricht war seine erste graphische Publikation. Es gehört
mit zu den rund 50 Arbeiten in der Ausstellung in der Benkertstraße, die von
prominenten öffentlichen und auch privaten Leihgebern mit bestückt wurde. (...)
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Potsdamer Neueste Nachrichten,
12.10.2010
Jede Verwerfung, jede Welle ist genau protokolliert. Auch die mit Passepartout
abgedeckten Schäden an den Rändern des Papiers. »Das Mädchen mit dem roten
Turban« von Max Kaus ist eines der fragilsten Objekte in der Ausstellung »Von
Otto Mueller bis Max Kaus«, die am kommenden Freitag im Potsdam Museum eröffnet
wird. Und dass es nicht mit dem privaten Verleiher im Nachhinein zu Diskussionen
kommt, wie derzeit um die Verantwortlichkeit bei den Rissen am Fortunaportal,
wurde bei der Übergabe alles akribisch notiert. Nicht nur bei dem »Mädchen mit
dem roten Turban«, sondern bei jedem der 55 gezeigten Objekte. (...)
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Märkische Allgemeine, 30.09.2010
(...) Die vom Kunstverein vermittelte Schenkung aus Privatbesitz wird ab 16.
Oktober in der Ausstellung »Von Otto Mueller bis Max Kaus. Graphische
Einzeldrucke und Mappenwerke aus dem Ferdinand Möller Verlag« im Museumshaus in
der Benkertstraße 3 zu sehen sein. (...)
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Thomas Kumlehn über Andy Kern |
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