Neuigkeiten

Was bewegt uns.

Februar 2026

Der Potsdamer Kunstverein mit neuem Vorstand

Es wurden gewählt: Katy Waldbach, Nadine Conrad, Sandra Dreger, Ingo Kampe, Corina Kroh

Bisheriger Vorstand: Hans-Jörg Schirmbeck, Hans-Joachim Rose, Thomas Kumlehn

Bisheriger Vorstand: Hans-Jörg Schirmbeck, Hans-Joachim Rose, Thomas Kumlehn (v.l.n.r.)
Foto: Peter Frenkel

Neuer Vorstand: Nadine Conrad, Katy Waldbach, Ingo Kampe

Neuer Vorstand: Nadine Conrad, Katy Waldbach, Ingo Kampe (v.l.n.r.)
Foto: Peter Frenkel

Januar 2026

Zum Tod unseres Mitglieds Manfred Butzmann

Nachruf von Ingeborg Ruthe, Berliner Zeitung, 6.1.2026

Manfred Butzmann, Künstler, Heimatkundler, Störenfried und Aktionist für die Freiheit der Kunst, ist am 4. Januar in Bornim, Potsdam-Nord, gestorben. Er wurde 83 Jahre alt und war sehr krank. Schon etliche Zeit hatte man von dem sonst so Nimmermüden nichts mehr gehört. Noch 2020 hat er den Brandenburgischen Kunst-Ehrenpreis des Ministerpräsidenten für sein Lebenswerk bekommen. Butzmann war 2007 aus der Pankower Parkstraße samt Atelier zurückgezogen in seine Geburtsstadt Potsdam.

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Mai 2025

Veröffentlichung der Publikation „Der Potsdamer Kunstverein des 20. Jahrhunderts"

Am 6. Mai 2025 ist der Katalog „Der Potsdamer Kunstverein des 20. Jahrhunderts" erschienen. Grundlage dafür sind unter anderem die Forschungen des Kunsthistorikers Dr. Andreas Hüneke (1944 – 2024) gewesen; ihm ist der Katalog gewidmet.

Mit der Gründung des III. Potsdamer Kunstvereins im Jahr 2003 verband Andreas Hüneke als Vorsitzender bis zu seinem Lebensende mehrere Arbeitsinhalte. Er knüpfte bewusst an den 1909 gegründeten II. Potsdamer Kunstverein an, der Ausstellungen zeitgenössischer Kunst seiner Mitglieder und von Gästen in den eigenen Räumen sowie andernorts zeigte.

Zentrales Anliegen des Redaktionsteams (Thomas Kumlehn, Jörg Limberg und Peter Rogge) war es, im Katalog zwei Ausstellungen zu dokumentieren, die 2019 und 2020 in der Galerie Gute Stube in Potsdam gezeigt worden sind und diese mit aktuellen Forschungsergebnissen zu verbinden.

Der Katalog ist textlich fundiert und reich bebildert. Gedacht für diejenigen, die sich am Beispiel des 1909 gegründeten Potsdamer Kunstvereins für die Kunst- und Kulturgeschichte Potsdams der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts interessieren. Erwerben kann man den Katalog im Buchshop des Potsdam Museums zum Preis von 25 €, sowie über die Website des Potsdamer Kunstvereins.

Anlässlich der Präsentation des Katalogs im Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte übergab Thomas Kumlehn am 6. Mai 2025 für den Sammlungsbestand des Museum eine Schenkung des Potsdamer Kunstvereins. Es handelt sich um das 1918 datierte Gemälde „Kornfeld" der Potsdamer Malerin und Grafikerin Lisel Rogge (1869 – 1946), die 1909 Gründungsmitglied und langjähriges Vorstandsmitglied des [II.] Potsdamer Kunstvereins gewesen ist. Es ist das erste Werk der Künstlerin im Sammlungsbestand des Potsdam Museums.

Presse-Echo
Tabea Hamperl, Ein „Kornfeld" für das Potsdam Museum, PNN vom 08.05.2025
Matthias Busse: Malweib maß sich mit Männern, MOZ Blickpunkt, Potsdam vom 17.05.2025

Der Potsdamer Kunstverein des 20. Jahrhunderts – Cover, Gestaltung: Peter Rogge

Cover, Gestaltung: Peter Rogge

Lisel Rogge: Kornfeld, 1918

Lisel Rogge: Kornfeld, 1918, Öl auf Leinwand, 36 × 50 cm, Foto: Irrgang Fine Arts Berlin

November 2024

Filmpremiere „Die Welt des Hubert Globisch"

D 2024, Dok., 60 Minuten, Regie: Hans-Dieter Rutsch

Am 10.11.2024, 11 Uhr im Filmmuseum Potsdam, Breite Straße 1a / Marstall, 14467 Potsdam

Grußwort: Christiane Schulz (Autorin)

Im Anschluss der Filmvorführung findet ein Podiumsgespräch mit Hans-Dieter Rutsch (Regie) und Eva Thron (Schnitt und Ton) statt. Moderation: Thomas Kumlehn (Potsdamer Kunstverein e.V.)

Hubert Globisch lebte in Potsdam als Künstler, der seine Wahrnehmungen mit Pinsel, Spachtel, Bleistift und Feder, aber auch mit einem Fotoapparat und einer 8mm-Kamera fixierte. Im April 1945 ist er der Einzige, der den Bombenabwurf auf Potsdam in bewegten Bildern festhält. Das malerische Oeuvre des sympathisch-leisen Malers ist von kleinformatigen Bildern geprägt, die den Wandel Potsdams und der brandenburgischen Landschaft zeigen.

Wir empfehlen auf Grund der Nachfrage eine Kartenreservierung vorab auf der Website des Filmmuseums.

Filmpremiere Die Welt des Hubert Globisch
Oktober 2024

Zum Tod von Andreas Hüneke – Nachruf des Potsdamer Kunstvereins e. V.

Dr. h. c. Andreas Hüneke
geboren am 9.3.1944 in Wurzen
gestorben am 1.10.2024 in Potsdam

Andreas Hüneke, 1992, Foto: Monika Schulz-Fieguth

Andreas Hüneke, 1992, Foto: Monika Schulz-Fieguth

Andreas Hüneke, 2019, Foto: Michael Lüder

Andreas Hüneke, 2019, Foto: Michael Lüder

Die berufliche Laufbahn von Andreas Hüneke begann 1971 an der Staatlichen Moritzburg in Halle (Saale), wo er bis 1977 als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Skulpturensammlung tätig war. Sein Engagement für die Sammlung spiegelte sich nicht nur in der wissenschaftlichen Grundlagenforschung zum vorhandenen Bestand, seine Forschung galt schon früh und beispielhaft gleichwohl den Bestandsverlusten. Seine Provenienzforschung mündete in eines seiner Hauptarbeitsfelder, das ihn zeitlebens beschäftigt hat. Als einer der führenden deutschen Experten weltweit für die Klassische Moderne galt sein besonderes Forschungs- und Publikationsinteresse der nationalsozialistischen Aktion „Entartete Kunst" und dem Handel mit „entarteter Kunst".

Erstmals öffentlich aufmerksam machte er darauf in einer zweiteiligen Ausstellung (1986 und 1987) im damaligen Kulturhaus „Hans Marchwitza" in Potsdam. 1988 zeigten zu diesem Thema die Weimarer Kunstsammlungen die Ausstellung „Angriff auf die Kunst" und hoben im Katalog die Vorreiterrolle Potsdams hervor. Im selben Jahr wurde ein Beitrag von ihm im Katalog für die Ausstellung „Stationen der Moderne" publiziert, die im Gropiusbau gezeigt wurde, für ihn jedoch nicht zu sehen gewesen ist.

Seine Forschungsergebnisse veröffentlichte er nach 1990 in einem geradezu „beängstigenden" Umfang bis zu seinem Lebensende. Von 2003 bis 2023 forschte und lehrte er auf diesem Gebiet an der Forschungsstelle »Entartete Kunst« am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin. Er erhielt Stipendien von namhaften Instituten wie dem Getty in Los Angeles. Von 1995 bis 2004 war er ehrenamtlich als Vizepräsident des Internationalen Kunstkritikerverbandes AICA tätig.

In Potsdam war er bereits zwischen 1971 und 1977 häufig zu Gast, weil es ihm hier als Hallenser Museumsmitarbeiter im Staatsarchiv möglich war, Fachliteratur aus dem „westlichen" Ausland zu bestellen, vor Ort zu lesen und zu transkribieren. Dieses umfängliche Quellenstudium war ihm später als Freiberufler erst wieder ab 1990 möglich.

Vollständiger Nachruf als PDF
Biografische Angaben hier
Traueranzeige des PKV im Tagesspiegel (PDF)

Medienecho:
Lena Schneider, „Ihn interessierte das Abwegige": PNN vom 1.10.2024
Karim Saab, Der Potsdamer Kunsthistoriker Andreas Hüneke ist gestorben, MAZ, 1.10.2024
Landeshauptstadt Potsdam, Oberbürgermeister Mike Schubert zum Tod von Andreas Hüneke, potsdam.de

Oktober 2024

Zum Tod von Manfred Nitsche

Manfred Nitsche wurde am 4. Januar 1940 in Potsdam geboren. Er besuchte die dortige Hochschule für Bildende Künste, war Meisterschüler von Arno Mohr und ging 1966 mit dem Werk „Der rote Haken" (Tempera) in die freie Kunstschaffende auf. Sein Lehrer und Mentor förderte ihn und beschaffte ihm ein Atelier in der Potsdamer Jägerstraße.

1978 wechselte er in die Kulturverwaltung des Bezirkes Potsdam, wo er bis 1981 arbeitete. 1983 zog er mit der Familie nach Potsdam-Babelsberg. Nach der Wende wurde er arbeitslos, nahm den Kampf um seine Wiedereinstellung als Kulturarbeiter auf und arbeitete als freiberuflicher Maler und Grafiker. Gemeinsam mit der Fotografin Monika Schulz-Fieguth, den Malern Christian Heinze, Alfred Schmidt und Peter Wilde und dem Dokumentarfilmregisseur Kurt Tetzlaff lebte er in der Villa Rumpf, Potsdams originärer Künstlergemeinschaft.

Er hatte zahlreiche Einzel- und Beteiligungen an Gruppenausstellungen im In- und Ausland, so in Potsdam, Berlin, Jüterbog, Schwerin, in Opole, Minsk, Prag, Paczkow, Russe und der Galerie ORENA Sopramonte/Trento.

Am 20.10.2024 verstarb Manfred Nitsche nach langer Krankheit in Potsdam.

Februar 2024

Der Potsdamer Kunstsommer – Eine Ausstellungsreihe in der Orangerie im Park Sanssouci 1921–1925

Vortrag von Andreas Hüneke
Eine Veranstaltung der Studiengemeinschaft Sanssouci

Mittwoch, 21. Februar 2024, 17 Uhr, im Potsdam Museum

Von den insgesamt vier Ausstellungen, die von 1921 bis 1925 unter dem Titel „Potsdamer Kunstsommer" in der Orangerie von Park Sanssouci präsentiert wurden, erlangte die erste nationale Bedeutung und wurde von der Kunstkritik enthusiastisch gefeiert. Das Presseecho umfasste bereits nach vierzehn Tagen mehr als 16 Rezensionen. Initiiert durch den damaligen Potsdamer Oberbürgermeister und Vorsitzenden des Potsdamer Kunstvereins entstand eine Ausstellung, die erstmals die traditionelle Kunst des 19. Jahrhunderts zusammen mit den Meisterwerken des noch jungen Expressionismus kombinierte.

Information des Potsdam Museums hier

Februar 2024

„... er kannte seine Verantwortung“ – Willy Kurth als Kustos am Berliner Kupferstichkabinett und Direktor der Potsdamer Schlösser und Gärten

Buchvorstellung und Gespräch
Eine Veranstaltung des Potsdamer Kunstvereins in Zusammenarbeit mit dem Potsdam Museum

Donnerstag, 29. Februar 2024, 18 Uhr, im Potsdam Museum, Am Alten Markt 9, 14467 Potsdam

Der Kunsthistoriker Willy Kurth hat als Kustos für moderne Grafik am Berliner Kupferstichkabinett 1937 bedeutende Grafiken vor der Beschlagnahme als „entartete Kunst" gerettet. 1946 wurde er Direktor der Staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci und leitete erste Maßnahmen ein, die Verwilderung der Parks rückgängig und die Schlösser der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen.

Andreas Hüneke spricht mit Anita Beloubek-Hammer, Autorin des Buches „Die Aktion ›Entartete Kunst‹ 1937 im Berliner Kupferstichkabinett. Kustos Willy Kurth rettet Meisterblätter der Moderne", und Jürgen Becher, SPSG, der einen Aufsatz über Kurths Wirken in Sanssouci und an der Humboldt-Universität ab 1946 zu dem Buch beigesteuert hat.

Information des Potsdam Museums hier

Oktober 2023

Bundeskanzler Olaf Scholz besuchte den Frauenpolitischen Rat in den Räumen des Potsdamer Kunstverein e. V.

Am 22.10.2023 besuchte Bundeskanzler Olaf Scholz den Frauenpolitischen Rat in den Räumen des Potsdamer Kunstverein e. V.

Bundeskanzler Olaf Scholz beim Besuch des Frauenpolitischen RatsBundeskanzler Olaf Scholz beim Besuch des Frauenpolitischen Rats

Fotos: _PHT28/32/33, Copyright: Photothek, Fotograf: Thomas Imo

Januar 2022

Nachlassverzeichnis Malerei von Suse Globisch-Ahlgrimm (1920–2012) in der Datenbank des Vereins Private Künstlernachlässe im Land Brandenburg

Am 23. Januar 2022 jährte sich der 10. Todestag der Potsdamer Kunstpädagogin und Künstlerin Suse Globisch-Ahlgrimm. Ihr künstlerischer Nachlass wird seit 2012 vom Potsdamer Kunstverein bewahrt, erschlossen und öffentlich vermittelt.

In Zusammenarbeit mit dem Verein Private Künstlernachlässe im Land Brandenburg (Bearbeiter: Thomas Kumlehn) wurden 119 Werke aus den Jahren 1966–2012 digitalisiert, die gemeinsam mit ihrer zeitgeschichtlich spannenden Biografie seit heute online zu finden sind: Biografie und Werke.

Medienecho: MAZ, 25.02.2022: Nachlass der Potsdamer Malerin Suse Globisch-Ahlgrimm ist online

September 2021

Preisverleihung Mal-Wettbewerb „Unter bewegten Himmeln"

Anlässlich des 100. Geburtstages der Potsdamer Kunstpädagogin und Künstlerin Suse Globisch-Ahlgrimm (1920–2012) initiierte der Potsdamer Kunstverein für Schüler/innen von Potsdamer Gymnasien und Gesamtschulen mit gymnasialem Zweig 2020 den Mal-Wettbewerb „Unter bewegten Himmeln" und stiftete dafür den „Suse-Globisch-Ahlgrimm-Preis".

Coronabedingt musste die 2020 geplante Verleihung ausfallen. Sie wurde am 15. September 2021 um 16 Uhr in der Aula des Helmholtz-Gymnasiums nachgeholt.

Die Laudatio auf den Preisträger Christoph Tschernatsch hielt der Potsdamer Maler Wolfgang Liebert.

Jury: Manfred Butzmann, Künstler; Wolfgang Liebert, Künstler; Hans-Jörg Schirmbeck, Kunstwissenschaftler; Heidi Wilhelm, pensionierte Kunstpädagogin; Christina M. Wilsky, pensionierte Kunstpädagogin

Preis: Bronzerelief von Rudolf Böhm nach einer Bildvorlage von Suse Globisch-Ahlgrimm, Herstellung: Bildgießerei Seiler, Schöneiche

Medienecho:
Potsdamer Neueste Nachrichten, 15.9.2021: Suse-Globisch-Ahlgrimm-Preis – Gedenken an eine Potsdamer Koryphäe
MAZ: Preis für Malerei von Kunstverein Potsdam geht an Schüler Christoph Tschernatsch

August 2019

Leihgabe des Potsdamer Kunstvereins an Museumsdirektorin übergeben – Kernbestand des Globisch-Nachlasses geht an das Potsdam Museum

Die Direktorin des Potsdam Museums, Dr. Jutta Götzmann, hat den Kernbestand der Malerei aus dem Nachlass Hubert Globischs (1914–2004) als Leihgabe vom Potsdamer Kunstverein e. V. entgegengenommen. Mit der Dauerleihgabe gelangt der zentrale Kernbestand aus dem Gesamtœuvre von Hubert Globisch in die Sammlung des Potsdam Museums.

„Ich freue mich besonders, dass mit dem beeindruckenden ›Leeren Raum‹ aus dem Jahr 1946 das wohl früheste Werk von Globisch als freiberuflicher bildender Künstler überhaupt in die Sammlung kommt", so die Museumsdirektorin.

Medienecho: Märkische Allgemeine, 23.8.2019: Ein „Leerer Raum" fürs Potsdam-Museum

Januar 2019

Schenkung von zwei Bildern aus dem Nachlass Stefan Eisermann (1943–1998)

Der Potsdamer Kunstverein überreicht im Auftrag der Töchter von Stefan Eisermann zwei Bilder aus dessen Nachlass. Diese Schenkung hat eine 15jährige Vorgeschichte. Denn bereits 2003 versuchte der PKV diese beiden Bilder mit Hilfe von Spenden zu erwerben, um das Bild „Im Zoo", 1978 aus dem Frühwerk des Malers der Kunsthalle Rostock und das Bild „Totem", 1993 aus seinem Spätwerk den Brandenburgischen Kunstsammlungen Cottbus (heute BLMK) zu schenken.

Die Schenkung nehmen Dr. Ulrich Ptak, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kunsthalle Rostock und Jörg Sperling, Kustos Sammlung Malerei, Grafik, Skulptur am BLMK entgegen.

Medienecho:
Märkische Allgemeine, 28.1.2019: Herzen flattern wie Schmetterlinge
NDR/Nordmagazin, 28.1.2019: Eisermann-Bild für Rostocker Kunsthalle